vielleicht etwas unpassend, dass ich es hier poste, aber ich wollte mal fragen, welche Vorteile es hat sein Account in Dollar oder in Euros zu haben.
Mein Konto ist derzeitig in Dollars, habe aber auch eins in Euros gehabt. Das Problem mit dem Eurokonto war, dass meine Berechnungen für mein Risikomanagement nicht mehr hingehauen haben.
Was hälst du davon? Dein Konto ist glaube ich in Euro, richtig? Ich bin immer total durcheinander gekommen, da meine Berechnungen für Gewinn und Verlust durch die Kursschwankungen des Euros immer durcheinander gekommen sind.
Würde mich sehr interessieren wie du das machst oder die Anderen!
hm, verstehe ich noch nicht so ganz. Vielleicht bin ich da mit meinen folgenden Überlegungen ja auch auf dem Holzweg und kann auch noch was dazulernen.
Also mal überlegen, Angenommen Dein Heimatland ist Euroland.
Wenn Du nun ein Konto in Euro führst solltest Du bei jedem Trade eigentlich wissen, wie hoch Dein Kontostand in Euro in jedem Moment ist. Ob vor, während oder nach dem Trade ist dabei egal.
Wenn Du es in Dollar führst, ändert sich der fiktive (da ja von Dollar nach Euro mit dem jeweils aktuellen Umrechnungsfaktor umgerechnet werden muss) Eurokontostand ja ständig. Auch wenn Du gar nichts machst. Neben dem Trade hättest Du also einen weiteren Einfluss auf Deinen Account.
Wie also kann ein in Euro geführtes Konto Deine Gewinn/Verlust Rechnungen durcheinander bringen???
Oder … lebst Du vielleicht gar nicht in Euroland ))
also leben tue ich in Deutschland und mein Broker ist ein Engländer.
Sicherlich sehe ich wieviel Euros auf meinem Konto habe, wenn ich das Euro-Konto benutze, jedoch verändert sich der Wert des Geldes bei jedem Kauf oder Verkauf, weil sich der Dollarkurs ändert.
Ich hatte das Thema schon mal bei Forex Factory geposted und da war die Tendenz eher das Konto in Dollar zu führen.
Ich wollte mal ein Feedback von deutschen Tradern bekommen.
Wenn du dir vor einem Trade ausrechnest wie viele Lots du tradest und wieviel Verlust du machst, stimmen dann diese Werte (Gewinn oder Verlust) auch mit deinen getradeten Daten überein?
Ist vielleicht etwas kompliziert erklärt von mir.
Beispiel EUR/USD:
Auszahlung ist in Dollar, ob ich nun verkaufe oder kaufe, da spielt jetzt die Tatasache, ob mein Konto in Euros oder in Dollars ist keine Rolle.
Balance: $1000
Risk: 2% = $20
Balance: 1000 €
Risk: 2% = 20 €
Dollarkonto:
Ich kaufe bei 1.3250 und verliere. Also weiß ich es sind $20 Verlust.
Eurokonto:
Ich kaufe bei 1.3250 und verliere. Der Kurs ist jetzt bei 1.3280, sprich 1 € sind ca. $1.32. Allein diese Tatsache der Kursveränderung und der Veränderung des Dollarwertes verändern sämtliche vorgefertigten Riskomanagementtechniken.
Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Vielleicht gibt es ja Unterschiede. Bin dankbar für jeden Tipp.
PS: Das ist glaube ich auch der Grund warum der Kay sich gerne die Pips anzeigen lässt anstelle des Geldwertes. Er weiß vorher, wieviel er riskieren will und sieht dann, wenn er doppelt oder dreifach so viel hat, wie er bereit ist zu verlieren.
Mir ist, ohne den Kay zu bleidigen, aufgefallen, dass er bei den Webinars oftmals garnicht wusste, welchen Verlust er eigentlich in Euros gemacht hatte. Das würde meine Überlegungen bestätigen.
Wäre schön, wenn der Kay, falls er wieder aus dem Urlaub gekommen ist, etwas dazu erläutern könnte.
Das ist auch der beste Weg erfolgreich zu traden: gar nicht zu wissen vieviel Geld man momentan gerade im + oder – ist. Beim technischen traden sind bloss die Pips wichtig.
Zum €-Konto / Wechselkursproblem:
Wenn Dein Moneymanagement durch diese Kursschwankungen aus den Fugen gerät, machst Du etwas komplett falsch.
Zudem musst Du das Geld (wenn Du in Euroland lebst) eh irgendwann in € wechseln wenn der Account in $ geführt ist. Dein Geld unterliegt also immer noch dem Kursrisiko (zwar nur noch mit 1:1 Leverage) selbst wenn Du gar keinen Trade mehr laufen hast.
also, dass ich was komplett falsch mache glaub ich nicht, denn ich weiß immer vor dem Trade, wie viel ich verlieren werde, da sind Pipangaben keine große Hilfe.
Was nützt es denn zu wissen, dass ich gerade 10 Pips gemacht habe, recht wenig. Die kann ich mit 10 lots oder nur 1 Lot gemacht haben und somit spielt der Geldwert eine immens große Rolle.
Wenn du vor dem Trade weißt, dass du 25 Euros verlieren wirst, sind es dann auch 25 Euros?
Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Seit dem 6.7.2009 berichte ich täglich über meinen Handel an der Forex-Börse. Ursprünglich war es mein Ziel innerhalb von nur 1 Jahr aus 1.000 Euro 1 Million Euro zu erwirtschaften.
Mittlerweile muss ich jedoch einsehen, dass ich den Zeitplan nicht mehr einholen werde und dass 365 Tage einfach zu wenig Zeit ist, um derartige Gewinne zu erzielen.
Mein Ziel, mein Startkapital von 1.000 Euro auf 1 Million Euro zu bringen, bleibt jedoch unverändert. Im Moment (heute: 22.1.2010) liege ich 31 Handelstage hinter dem ursprünglichen Zeitplan.
Auf meiner Seite findest du außerdem jede Menge hilfreiche Informationen für den Handel an der Börse. Du hast die Möglichkeit unter jedem Tagesbericht einen Kommentar zu hinterlassen. Und falls es Dich interessiert findest Du hier sogar noch jede Menge Informationen über mein Projekt, über mich und über mein Leben.
6 Responses for "2. Jahr Tag 1: Livetrading 4 Std +10 PIPs"
Hi Kay,
vielleicht etwas unpassend, dass ich es hier poste, aber ich wollte mal fragen, welche Vorteile es hat sein Account in Dollar oder in Euros zu haben.
Mein Konto ist derzeitig in Dollars, habe aber auch eins in Euros gehabt. Das Problem mit dem Eurokonto war, dass meine Berechnungen für mein Risikomanagement nicht mehr hingehauen haben.
Was hälst du davon? Dein Konto ist glaube ich in Euro, richtig? Ich bin immer total durcheinander gekommen, da meine Berechnungen für Gewinn und Verlust durch die Kursschwankungen des Euros immer durcheinander gekommen sind.
Würde mich sehr interessieren wie du das machst oder die Anderen!
Hallo Wall,
hm, verstehe ich noch nicht so ganz. Vielleicht bin ich da mit meinen folgenden Überlegungen ja auch auf dem Holzweg und kann auch noch was dazulernen.
Also mal überlegen, Angenommen Dein Heimatland ist Euroland.
Wenn Du nun ein Konto in Euro führst solltest Du bei jedem Trade eigentlich wissen, wie hoch Dein Kontostand in Euro in jedem Moment ist. Ob vor, während oder nach dem Trade ist dabei egal.
Wenn Du es in Dollar führst, ändert sich der fiktive (da ja von Dollar nach Euro mit dem jeweils aktuellen Umrechnungsfaktor umgerechnet werden muss) Eurokontostand ja ständig. Auch wenn Du gar nichts machst. Neben dem Trade hättest Du also einen weiteren Einfluss auf Deinen Account.
Wie also kann ein in Euro geführtes Konto Deine Gewinn/Verlust Rechnungen durcheinander bringen???
Oder … lebst Du vielleicht gar nicht in Euroland
))
Hi Teach,
also leben tue ich in Deutschland und mein Broker ist ein Engländer.
Sicherlich sehe ich wieviel Euros auf meinem Konto habe, wenn ich das Euro-Konto benutze, jedoch verändert sich der Wert des Geldes bei jedem Kauf oder Verkauf, weil sich der Dollarkurs ändert.
Ich hatte das Thema schon mal bei Forex Factory geposted und da war die Tendenz eher das Konto in Dollar zu führen.
Ich wollte mal ein Feedback von deutschen Tradern bekommen.
Wenn du dir vor einem Trade ausrechnest wie viele Lots du tradest und wieviel Verlust du machst, stimmen dann diese Werte (Gewinn oder Verlust) auch mit deinen getradeten Daten überein?
Ist vielleicht etwas kompliziert erklärt von mir.
Beispiel EUR/USD:
Auszahlung ist in Dollar, ob ich nun verkaufe oder kaufe, da spielt jetzt die Tatasache, ob mein Konto in Euros oder in Dollars ist keine Rolle.
Balance: $1000
Risk: 2% = $20
Balance: 1000 €
Risk: 2% = 20 €
Dollarkonto:
Ich kaufe bei 1.3250 und verliere. Also weiß ich es sind $20 Verlust.
Eurokonto:
Ich kaufe bei 1.3250 und verliere. Der Kurs ist jetzt bei 1.3280, sprich 1 € sind ca. $1.32. Allein diese Tatsache der Kursveränderung und der Veränderung des Dollarwertes verändern sämtliche vorgefertigten Riskomanagementtechniken.
Das ist jedenfalls meine Erfahrung. Vielleicht gibt es ja Unterschiede. Bin dankbar für jeden Tipp.
Gruß
Wall
PS: Das ist glaube ich auch der Grund warum der Kay sich gerne die Pips anzeigen lässt anstelle des Geldwertes. Er weiß vorher, wieviel er riskieren will und sieht dann, wenn er doppelt oder dreifach so viel hat, wie er bereit ist zu verlieren.
Mir ist, ohne den Kay zu bleidigen, aufgefallen, dass er bei den Webinars oftmals garnicht wusste, welchen Verlust er eigentlich in Euros gemacht hatte. Das würde meine Überlegungen bestätigen.
Wäre schön, wenn der Kay, falls er wieder aus dem Urlaub gekommen ist, etwas dazu erläutern könnte.
Gruß,
Wall
Das ist auch der beste Weg erfolgreich zu traden: gar nicht zu wissen vieviel Geld man momentan gerade im + oder – ist. Beim technischen traden sind bloss die Pips wichtig.
Zum €-Konto / Wechselkursproblem:
Wenn Dein Moneymanagement durch diese Kursschwankungen aus den Fugen gerät, machst Du etwas komplett falsch.
Zudem musst Du das Geld (wenn Du in Euroland lebst) eh irgendwann in € wechseln wenn der Account in $ geführt ist. Dein Geld unterliegt also immer noch dem Kursrisiko (zwar nur noch mit 1:1 Leverage) selbst wenn Du gar keinen Trade mehr laufen hast.
@ Woozy,
also, dass ich was komplett falsch mache glaub ich nicht, denn ich weiß immer vor dem Trade, wie viel ich verlieren werde, da sind Pipangaben keine große Hilfe.
Was nützt es denn zu wissen, dass ich gerade 10 Pips gemacht habe, recht wenig. Die kann ich mit 10 lots oder nur 1 Lot gemacht haben und somit spielt der Geldwert eine immens große Rolle.
Wenn du vor dem Trade weißt, dass du 25 Euros verlieren wirst, sind es dann auch 25 Euros?
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